Themenabend // 13.06.2023 // Stadtklima am Stöckach

 

Bei einem Themenabend am 13. Juni 2023 im Stadtteil- und Familienzentrum Stöckach konnten sich ca. 15 Teilnehmende bei einem Inputvortrag und einem anschließenden Rundgang durch den Stöckach über Veränderungen des und Anpassungen an das Stadtklima informieren und austauschen.

 

 

Klara Köberle von Dialog Basis begrüßte zunächst die Teilnehmenden und übergab dann das Wort an Herrn Rainer Kapp, Leiter der Abteilung Stadtklimatologie im Amt für Umweltschutz der Stadt Stuttgart. Bei seinem Vortrag informierte er die Anwesenden zu Themen wie Hitzetage, Kaltluftschneisen, Aufheizungseffekte in der Stadt und Klimawandelszenarien. Dabei ging er sowohl auf die allgemeine Situation in Stuttgart, die konkrete Situation im Stöckach als auf globale Veränderungen ein. Obwohl sich die versiegelten Flächen im Stadtteil tagsüber kräftig aufheizen, ist die Lage bezüglich Kaltluft im Stöckach durch seine Hanglage vergleichsweise gut: viel Abkühlung kommt durch die Uhlandshöhe und über den Hügel auf die Hackstraße, auch der Park der Villa Berg bietet etwas Abkühlung.

 

 

Außerdem stellte Herr Kapp planerische Ansätze zur Klimaanpassung in der Stadt vor, wie zum Beispiel Begrünung, Entsiegelung oder Beschattung. Beispielprojekte in Stuttgart sind unter anderem die Förderung von urbanem Grün, die Niederschlagswasserbewirtschaftung, städtebauliche Rahmenpläne oder wasserdurchlässige Beläge. Maßnahmen wie diese wurden von den Anwesenden dann auch gleich bezüglich ihrer Anwendbarkeit im Stöckach diskutiert.

 

 

Bei dem anschließenden Spaziergang durch den Stöckach, über die Neckarstraße zum Stöckachplatz und bis zur Heilandskirche konnten dann sowohl positive Beispiele als auch Möglichkeiten zur Verbesserung im Stöckach vor Ort begutachtet werden. Besonders interessierte die Teilnehmenden dabei versickerungsfähige Beläge sowie die weitere Begrünung des Stadtteils. Beim Gang durch die Neckarstraße betonte Herr Kapp die positiven Effekte der Bäume in Höhe des AWS-Geländes und die wenigen Bäume in der Heinrich-Baumann-Straße – eine solche Baumpflanzung (horizontal und vertikal von der Neckarstraße aus zu sehen) sei optimal für das Stadtklima-Empfinden der Quartiersbewohner. Ebenso habe der Stöckach mit seinen vielen Innenhöfen Potential für weiteres urbanes Grün.

 

 

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Juli 2017

Lange Ostnacht

Sitzung der Projektgruppe Villa Berg

Am Dienstag, den 25. Juli, findet die nächste Sitzung der Projektgruppe Villa Berg statt. Neben den Mitgliedern der Projektgruppe sind auch Interessierte herzlich eingeladen. Es werden dabei voraussichtlich folgende Punkte auf der Agenda stehen: 

 

TOP 1 - Machbarkeitsstudie

Informationen zum aktuellen Stand

Zu Gast: Herr Volker Bernsdorf, 2-bs Architekten

 

TOP 2 - Betriebskonzept für die Villa

Ideen und Anregungen der Projektgruppe

Zu Gast: Frau Tosin Awoyemi, Kulturamt

 

TOP 3 - Fördermittel des Bundes und des Landes

 

TOP 4 Aktionen der Projektgruppe

Brunch im Park am 30. Juli

Ort: Stadtteil- und Familienzentrum Stöckach (Metzstraße 26)

Grünaktion am Stöckach

Mehr Grün statt Grau - gemeinsam gegen Lärm und Stau

Die Projektgruppe Grün im Stöckachtreff setzt sich im Rahmen des Sanierungsgebiets für mehr Grün im Stadtteil ein. Am Beispiel der Hackstrasse wollen wir für die Begrünung am Stöckach werben. Mehr Grün auf öffentlichen Flächen, in Hinterhöfen und an Hausfassaden sorgt für bessere Luft und Abkühlung in den Sommermonaten. Grün bedeutet mehr Lebensqualität für Mensch und Tier.
Wir vermitteln Patenschaften für Ahorn, Lavendel, Knöterich, Jasmin, Buchs, Wildblumen, Sommerflieder und Rosmarin.
Sie möchten Pate werden? Dann senden Sie bitte eine Mail mit Angabe Ihrer Hausnummer in der Hackstraße, Namen, Kontaktmöglichkeiten und Ihrem Pflanzen-Favorit an Frau Martina Schütz vom Stadtteil- und Familienzentrum  
Wir freuen uns auf viel Grün in der Hackstraße!
Die PG Grün

Sie möchten es lieber größer gleich die ganze Fasse begrünen? Dann hilft Ihnen die Koordinationsstelle Grün beim Amt für Stadtplanung und Stadterneuerung. Weitere Infos dazu finden Sie in den Flyern Urbane Gärten und Kommunales Grünprogramm.