Sanierungsgebiet Stuttgart 29

Infowand während der Veranstaltung "Jahresbericht zur Sanierung 2015"

Ziel des Sanierungsgebiets Stuttgart 29 -Teilbereich Stöckach- ist, die Lebens- und Arbeitsbedingungen in diesem Quartier zu verbessern und so die Lebensqualität im Stuttgarter Osten zu erhöhen.

 

Dazu gehört, dass...

  • öffentliche Räume an Aufenthaltsqualität gewinnen und das Wegenetz auch von Fußgängern und Fahrradfahrern angenehm genutzt werden kann.
  • Baustrukturen neu geordnet werden und die Bausubstanz unter einem quartiersbezogenen energetischen Ansatz saniert wird.
  • eine Betreuungs- und Freizeiteinrichtung für Kinder, Jugendliche und Familien entsteht.
  • Weitere Projekte des Sanierungsgebiets Stuttgart 29 sind die Umgestaltungen des Stöckachplatzes sowie des Heilandsplatzes.

 

Die Ziele
Schon 2010 hat der Gemeinderat beschlossen, das Gebiet Stuttgart 29 untersuchen zu lassen. Da die Fördermittel für die Sanierung begrenzt sind, griff der Gemeinderat zunächst nur einen Teil des untersuchten Gebiets heraus. Als "Stuttgart 29 -Teilbereich Stöckach-" wurde dieser Bereich im Jahr 2012 in das Bund-Länder-Programm "Aktive Stadt- und Ortsteilzentren" aufgenommen. 2014 wurde das Sanierungsgebiet um das Areal der Villa Berg erweitert. Seit 17. April 2014 gilt nun die Sanierungssatzung für das erweiterte Gebiet mit folgenden Zielsetzungen:

 

  • Stärkung der Wohnfunktion durch Erhaltung des vorhandenen (Miet-) Wohnraums und Ergänzung durch ein Wohnungsangebot für spezielle Nachfragebedarfe, wie zum Beispiel familien- und altengerechte Wohnungen
    Funktionsverbesserung und Gestaltung von Straßen- und Platzräumen, Verbesserung der Parkierungssituation, Verringerung der Belastungen durch den Verkehr
  • Instandsetzung und Modernisierung von Gebäuden und Wohnungen unter Beachtung der Anforderungen aus der Energieeinsparung und dem Klimaschutz; Verbesserung der energetischen Gesamtausstattung des Gebiets
    Städtebauliche Verbesserung der Blockinnenbereiche durch partielle Entkernung und Entsiegelung;
  • Neuordnung unter Beachtung der gewachsenen Strukturen, Aufwertung von Flächen im öffentlichen Raum zur Schaffung attraktiver Aufenthaltsbereiche
  • Erhalt der umfassenden Versorgungsfunktion von Einzelhandel, Dienstleistungen, wohnverträglichem Gewerbe sowie kulturellen Einrichtungen
  • Verbesserung des Angebots für die Kinderbetreuung
  • Verbesserung und Neuschaffung von Grünflächen
  • Stützung der Identifikation der Bewohner mit ihrem Wohnquartier, Stärkung des Stadtteilbewusstseins, Bewohnerbeteiligung
  • Unterbindung von großflächiger Fremdwerbung über 2,0 m² Ansichtsfläche an Gebäuden, da bei den genannten Werbeanlagen aufgrund ihrer großen Ansichtsfläche regelmäßig davon auszugehen ist, dass sie den genannten Sanierungszielen zuwider laufen. Werbung und Information zu öffentlichen und als gemeinnützig anerkannten Zwecken, etwa im Zusammenhang mit Wahlen, sollen nicht eingeschränkt werden.

 

Im Zuge der Erweiterung des Sanierungsgebiets wird als ergänzendes Ziel genannt, die Villa Berg mit geeigneten Maßnahmen wieder verstärkt ins Bewusstsein der Stuttgarter zu rücken. Hierzu soll die Nutzbarkeit des Parks der Villa Berg sowie die Verbesserung der Zugänglichkeit des Parks als Freizeit- und Erholungsgebiet der umgebenden Stadtteile verbessert werden durch:

 

  • Westlich der Villa Berg: Wiederherstellung der historischen Achsenkonzeption
  • Östlich der Villa Berg: Verlagerung des Spielplatzes, Rückbau der Fernsehstudios und Wiederherstellung der Parkanlage in Anlehnung an die historische Wege- und Achsenkonzeption

 

Der zur Zeit der Erweiterung des Sanierungsgebiets noch nicht absehbare Erwerb der Villa Berg durch die Stadt erweitert die Möglichkeiten deutlich, dieses ergänzende Sanierungsziel zu erreichen.

 

Weitere Informationen finden Sie auf dem Beteiligungsportal der Stadt Stuttgart-Meine-Stadt.de sowie auf den Seiten der Stadt Stuttgart selbst.

 

Die Bürgerbeteiligung ist im Rahmen von AG´s und der Projektgruppe Villa Berg organisisert. Die Sprecher der AG´s und der Projektgruppe treffen sich regelmäßig jeden zweiten Dienstag im Monat um 19 Uhr in der Räumen der Gemeinwesenarbeit in der Metzstraße 26. Interessierte und Gäste sind bei den Treffen herzlich willkommen.

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